Ziel dieses Prüfungsteils ist es,
zu erfassen, wie weit der Prüfungsteilnehmer in der Lage
ist, geschriebene Texte, die im hochschulbezogenen Kontext
relevant sind, angemessen zu rezipieren. Der Teilnehmer soll
zeigen, dass er Gesamtzusammenhänge und Einzelheiten,
auch unter Einschluss impliziter Informationen, verstehen
kann.
Die Überprüfung der Fertigkeit Leseverstehen erfolgt
anhand von drei Aufgaben zum Leseverstehen, die auf unterschiedlichem
Schwierigkeitsniveau angesiedelt sind. Den Aufgaben liegen
verschiedene Aufgabentypen und Textsorten zu Grunde.
In der ersten Aufgabe werden mehrere Kurztexte zu studienbezogenen
Themen präsentiert. Als Aufgabentyp ist eine Zuordnung
vorgesehen, d.h. die Kurztexte müssen vorgegebenen Problemen
zugeordnet werden.
Die zweite Aufgabe hat journalistisch aufbereitete Berichte
über Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft als Textvorgabe.
Beim Aufgabentyp handelt es sich um dreigliedrige Mehrfachwahlaufgaben,
bei denen die Entscheidung getroffen werden muss, welche der
vorgegebenen Aussagen dem Text entspricht.
In der dritten Aufgabe soll ein Text aus einer wissenschaftlichen
Fachzeitschrift oder einem Fachbuch bearbeitet werden. Der
Aufgabentyp erfordert Entscheidungen, ob eine vorgegebene
Information auf den Text zutrifft, nicht zutrifft, oder im
Text nicht behandelt wird (ja/nein/Text sagt dazu nichts).
Dauer: 60 Minuten (inklusive 10 Minuten für die Übertragung
der Lösungen auf das Antwortblatt)
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