| aktuelle Zahlen zur ARbeitslosigkeit
in Deutschland finden Sie hier:
www.arbeitsamt.de
Die Arbeitslosigkeit nahm im Oktober weiter ab. Wie Bernhard Jagoda, Chef
des Bundesamtes für Arbeit, heute bekanntgab, waren im vergangenen
Monat bundesweit 3.891.700 Menschen ohne Arbeit – 73.700 weniger
als im September. In den alten Bundesländern ging die Zahl der Arbeitslosen
um 29.800 zurück, in den neuen Bundesländern sank sie um 43.900.
Die Arbeitslosenquote beträgt jetzt bundesweit 10,1 Prozent, im Osten
15,7, im Westen 8,7 Prozent. In den neuen Bundesländern sank seit
Mai die Arbeitslosigkeit regelmäßig gegenüber dem gleichen
Zeitraum des Vorjahres. In den alten Bundesländern konnten seit Anfang
des Jahres sinkende Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat
verzeichnet werden. Jagoda führte diese Erfolge auf drei Faktoren
zurück:
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Durch aktive Arbeitsmarktpolitik
wurden vor allem in den neuen Ländern viele Menschen wieder in
den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert. |
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In den alten Ländern habe die
konjunkturelle Belebung Erfolge gezeigt. |
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Bundesweit haben strukturelle Verbesserungen,
aber auch die Abnahme der Arbeitskräfte durch die Bevölkerungsentwicklung
zu dem Ergebnis beigetragen. |
Jagoda warnte vor verfrühtem Optimismus: "Die Kräfte des
selbsttragenden Aufschwungs sind noch zu schwach", sagte er in Nürnberg.
Gerade die Lokomotive des Arbeitsmarktes, die Bauwirtschaft, mache eine
Krise durch. Zu den Branchen, die besonders zum Abbau der Arbeitslosigkeit
beigetragen haben, zählt nach Angaben Jagodas vor allem der Dienstleistungssektor.
Im Bereich Energie und Bergbau seien hingegen weitere Arbeitsplätze
verloren gegangen. |